Lazar’ Ėl’ Lissitzky

  

       
•Ausstellungen in unserer Galerie
Russische Avantgrade - Malerische Version einer neuen Welt 23.08.2008 - 10.09.2008
     
•Ausgewählte Ausstellungen und Preise  
  1923 Große Berliner Kunstausstellung, Berlin
1926 Internationale Kunstausstellung, Hannover
1928 Pressa Ausstellung, Köln
1929 Film and Foto Ausstellung, Stuttgart
1930 Internationale Pelzmesse, Leipzig
 
 
•Biographie  
  1890 Potchinok/Smolensk Provinz – 1941 Moskau
Architekt, Maler, Grafiker, Designer und Fotograf

1909–14 Ingenieurs- und Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Darmstadt und 1914–16 an der Technischen Universität Riga. Daneben arbeitet er im Velikovsky’s Architekturbüro.
1917–24 Illustration jüdischer Bücher.
1919 unterrichtet Grafik und Architektur an der Kunstschule in Witebsk. Dort wird er Mitglied der UNOVIS and schafft seinen ersten Proun.
1920 Umzug nach Moskau, wo er in Verbindung steht mit dem Internationalen Büro der ›Abteilung für Bildende Kunst am Volkskommissariat für kulturelle Bildung‹ (IZO NARKOMPROS) und mit den ›Höheren Staatlichen Künstlerisch-Technischen Werkstätten‹ (VCHUTEMAS).
1921 geht er nach Berlin, wo er sein Buch Über zwei Quadrate publiziert und wo er mit Ehrenburg das Journal Veshch (Object) herausgibt.
1922 Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung der Ersten russischen Kunstausstellung in Berlin und 1923 in Amsterdam.
1925 Publikation zusammen mit H. Arp Die –ismen der Kunst.
1925–30 lehrt als Dozent in den Holz- und Metallwerkstätten der VCHUTEMAS in Moskau.
1928–30 Ernennung zum leitenden Designer für den sowjetischen Pavillon für Ausstellungen in Köln, Stuttgart, Dresden und Leipzig.
1928–29 Anfertigung der Bühnenausstattung für Tretj’akovs Inszenierung Ich will ein Kind haben.
1930 in Wien Veröffentlichung seiner Abhandlung Russland: Eine Architektur für die Weltrevolution.
1930–40 arbeitet er als Buchgestalter und Ausstellungsdesigner. Außerdem war er ein ständiger Mitarbeiter der Journals UdSSR im Aufbau.